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Das Buch

Kalifornien, Sierra Nevada. Luther Opoku, Sheriff der verschlafenen Goldgräberregion Sierra in Kaliforniens Bergwelt, hat mit Kleindelikten, illegalem Drogenanbau und steter Personalknappheit zu kämpfen. Doch der Einsatz an diesem Morgen ändert alles. Eine Frau ist unter rätselhaften Umständen in eine Schlucht gestürzt. Unfall? Mord?

Die Ermittlungen führen Luther zu einer Forschungsanlage, einsam gelegen im Hochgebirge und betrieben von der mächtigen Nordvisk Inc., einem Hightech-Konzern des zweihundert Meilen entfernten Silicon Valley. Zusammen mit Deputy Sheriff Ruth Underwood gerät Luther bei den Ermittlungen in den Sog aberwitziger Ereignisse und beginnt schon bald an seinem Verstand zu zweifeln. Die Zeit selbst gerät aus den Fugen. Das Geheimnis im Berg führt ihn an die Grenzen des Vorstellbaren – und darüber hinaus.

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  • Frank Schätzing
  • Die Tyrannei des Schmetterlings
  • Roman
  • 736 Seiten
  • Gebunden in Schutzumschlag
  • Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • ISBN 978-3-462-05084-4

Erschienen am 24. April 2018

Leseprobe

Zweimal dasselbe Bild.
Eine frei schwebende, geländerlose Brücke, betrachtet vom Punkt ihres Entspringens. Oder ihres Endes, je nach Definition. Tragende Elemente im Vordergrund finden ihre Entsprechung dort, wo sie abschließt, das Kameraauge blickt zentriert und leicht erhöht über ihren schnurgeraden Verlauf hinweg und lässt so ziemlich jede Frage nach Länge, Breite und Substanz wie nach der Beschaffenheit des Raums, den sie durchmisst, unbeantwortet. Luther glaubt ein Changieren zu sehen, ineinander fließende Zu-stände solch vager Natur, dass kaum von Schatten oder Aufhellungen die Rede sein kann. Ein Kontinuum bar aller Winkel und Wände, ohne Boden und Decke. Worin immer die Konstruktion schwebt, lässt keinerlei definierte Formen erkennen, auch Leuchtkörper sucht man vergebens. Einzig die torartige Aussparung und flankierende Türen dort, wo sie wie abgeschnitten endet, lassen auf eine stoffliche Begrenzung schließen.
»Warum sehen wir die Szene doppelt?«, wundert sich Ruth.
»Tun wir nicht. Der Stahlträger da.« Links gleichmäßig hell, rechts schlierig wie von einer Materialverfärbung. Natürlich! Sie überschauen die Brücke aus gegenüberliegenden Perspektiven; ein spiegelidentisches Gebilde in einem Ambiente, dessen Eigenschaftslosigkeit umso gespenstischer anmutet.
»Was um alles in der Welt ist das?«, flüstert Ruth. »Wo ist das?«
Changieren trifft es nicht, denkt Luther.
Eher ein Kräuseln des Raums, als treibe etwas dicht unter seiner Oberfläche dahin, ziellos und träge. Nein, noch anders. Das Etwas ist bereits in dem Raum, durchmisst ihn, jedoch unsichtbar, sodass nur die verzerrende Wirkung seines Vorüberflugs zur Wahrnehmung gelangt. Der Timecode passiert die Zehn-Uhr-Marke.
»Jetzt müsste allmählich mal was –«
Beide Kameras fallen aus.

Hörprobe aus Die Tyrannei des Schmetterlings

Trailer

Trailer Sierra County

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Skizzen

Franks Zeichnungen zu „Die Tyrannei des Schmetterlings“, entstanden während des Schreibens

Pressestimmen

  • »Es droht eine Katastrophe im neuen Thriller, klar. Mehr wird nicht verraten. Außer: Es ist Schätzings bisher bestes Buch.« – Focus
  • »Zwischen superintelligenten Computern und Insekten, die zu Mordwaffen werden, gibt es jede Menge Action und auch nachdenkliche Töne in dem Thriller...Schätzing hat sich einiges einfallen lassen, um seine Leser damit bestens zu unterhalten.« – Stern
  • »Einen Roman, der [diesen] Reflexionshorizont nie ganz aus dem Blick verliert, der die Dilemmata, die sich aus ihm ergeben, mit viel Action und weitgehend sehr unterhaltsam verhandelt, bringt im einheimischen Literaturbetrieb [...] dann doch nur Frank Schätzing zustande.« – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
  • »Schätzing hat also wieder mal den richtigen Riecher bewiesen für ein brandaktuelles Thema.« – Rheinische Post
  • »Wie schon mit seinem größten Erfolg, dem Umweltthriller »Der Schwarm«, trifft Schätzing mal wieder den Nerv der Zeit.« – Der Tagesspiegel
  • »Wer kontrolliert in Zukunft wen? Eine Frage, die weit mehr ist als nur guter Stoff für einen Roman.« – Tagesschau
  • »[E]ine monumentale Thrillerhandlung [...] garantiert atemlose Spannung bis zum Schluss« – Deutschlandfunk Kultur
  • »Es ist mir richtig schwer gefallen, dieses Buch überhaupt wieder zu zuklappen. Ich bin wirklich durch den Roman hindurch gerast.« – WDR Mosaik
  • »Spannend bis zur letzten Seite ist »Die Tyrannei des Schmetterlings« auch horizonterweiternd.« – NDR Kultur
  • »Nicht umsonst werden seine Bücher mit den Filmen von Roland Emmerich verglichen [...] ein actiongeladener Pageturner« – BR Kultur
  • »Als erklärter Experte für heißen Nervenkitzel weiß Schätzing, wie man Erregung schürt. In vielen Szenen entfaltet sich bei ihm Action pur. Raffiniert pokert er auch mit Elementen des Horrors.« – MDR-Kultur
  • »Frank Schätzing hat mal wieder einen Page-Turner hingelegt, der sich wie ein Film liest.« – rbb Inforadio Kultur
  • »Schätzing packt einen immer dann, wenn er persönlich wird, wenn seine Protagonisten das Erlebte reflektieren, wenn sie in Parallelwelten einer anderen Version des eigenen Ichs begegnen, wenn die mögliche Unsterblichkeit mittels Hochladen des Bewusstseins in einen künstlichen Körper ethische Fragen aufwirft.« – Kölner Stadt-Anzeiger
  • »[Frank Schätzing] ist der James Bond der Buchautoren, der Chuck Norris der Romane« – SWR3
  • »Schätzing reiht sich mit seinem Roman erneut in die erste Reihe der Wissenschaftsthriller-Autoren ein.« – Berliner Morgenpost
  • »Faszinierend ist »Die Tyrannei des Schmetterlings« vor allem wegen des Stoffs, der alles zu bieten hat, was Geschichten über Zeitreisen so faszinierend macht.« – Neue Osnabrücker Zeitung
  • »Schätzing zu lesen war schon immer grosses Kino.« – Aargauer Zeitung
  • »[Schätzing] hat damit [...] den Thriller der Stunde geschrieben« – titel thesen temperamtente
  • »Mehr kann man sich eigentlich nicht erhoffen.« – Der Standard
  • »nicht nur ein spannender und nachdenkenswerter Wissenschaftsthriller, sondern [...] dank Science-Fiction und Fantasy eine gute Vorlage für einen Hollywood-Blockbuster« – Saale-Zeitung
  • »Page-Turner der Extraklasse! [...] Seit »Der Schwarm« im Olymp der Schriftsteller angekommen, zieht uns Schätzing auch mit seinem neuesten Buch rund um ein High-Tech-Unternehmen wieder direkt in seinen Bann.« – Freundin
  • »Höher, weiter, Schätzing« – Buch-Haltung
  • »Herausgekommen ist ein Roman, in dem der Leser unentwegt denkt - und nachdenkt über das, was unsere Existenz eigentlich ausmacht.« – Hessische/Niedersächsische Allgemeine
  • »Frank Schätzings neuer Roman ist ein Mega-Movie, eine Heldenreise voller Mystery, Science-Fiction und Horror« – SWR2 "Lesenswert"
  • »Wie schon in seinen vorherigen Werken schafft es Schätzing, seine Leser mit einem an sich erst einmal schwer zu ergreifenden Thema zu faszinieren.« – Hellweger Anzeiger

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Der neue Thriller über eines der brisantesten Themen unserer Zeit: künstliche Intelligenz.

Kalifornien, Sierra Nevada. Mordermittlungen führen Provinzsheriff Luther Opoku zu einer geheimen, in den Wäldern verborgenen Forschungsanlage. Zweihundert Meilen westlich davon, im Silicon Valley, wetteifern Visionäre um die Erschaffung der ersten maschinellen Superintelligenz. Als Luther erkennt, dass sein beschauliches Naturidyll längst Testgelände mysteriöser Experimente ist, gerät nicht nur er in höchste Gefahr. Etwas entsteht hier, das die Menschheit in ein neues, goldenes Zeitalter zu führen verspricht – oder geradewegs in ihren Untergang.

  • Frank Schätzing
  • Die Tyrannei des Schmetterlings
  • Roman
  • 736 Seiten
  • Gebunden in Schutzumschlag
  • Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • ISBN 978-3-462-05084-4

Erschienen am 24. April 2018

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